Titelthema

Oya auf Japanisch

von Der Schwarm, erschienen in Ausgabe #42/2017
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Als wir im Sommer 2009 einen Namen für unser neues Zeitschriftenprojekt gefunden
hatten, stellten wir überrascht fest, dass die Klangfolge »Oya« viele lebensbejahende
Bedeutungen in ganz verschiedenen Sprachen hat: Das hier abgebildete Zeichen (gesprochen: oya) aus der japanischen Kanji-Schrift bedeutet beispielsweise »Elternteil«, »Elternschaft«, »Gründerin«, »Ältester«, »Ahnin«. Das passt gut zum Thema »Augenhöhe« in dieser Ausgabe (siehe Seite 14). Die Kalligrafie hat uns Chihaya Maruyama geschenkt, die in Klein ­Jasedow zu Besuch war, als wir gerade an der ersten Ausgabe von Oya arbeiteten.

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Thomas Oser schreibt uns

Thomas OserDen Wandlungsprozess von Oya verfolge ich interessiert. Wie viele andere hat mich dieser Satz aus Ausgabe 40 angesprochen: »Geh nach Hause und kümmere dich um die Bienen!« Sich auf »das eigene Haus« zu besinnen und es zu pflegen, halte ich für sehr

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Das Recht als Hort der Anarchie [Buchbesprechung]

Anarchie hat Recht. Der deutsche Ethnologe Hermann Amborn nimmt uns mit auf seine Reise zu den polykephalen Gesellschaften am Horn von Afrika. Polykephal? So bezeichnet man nicht-hierarchische Gesellschaften, bei denen sich Macht und Rechtsprechung auf viele Köpfe verteilen. Dort sind es die

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Ursa und Dirk

Während der Mitgliederversammlung der Oya-Genossenschaft letzten September beobachte ich zwei mir bislang unbekannte Menschen. In der Diskussion über solidarische Finanzierungswege bringen ihre Beiträge Klarheit und Gelassenheit in die Runde: Ursa Späte-Schumacher und Dirk

#42 | Entpuppungen

Cover OYA-Ausgabe 42
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