enkeltauglich leben

*Glossar

Aus dem »Wörterbuch des Menschen« – Begriffe für das gute Leben.
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Allmende
In der Bedeutung von »allen (Gemeindemitgliedern) zukommend« bezeichnete das Wort bis in jüngste Zeit die im Eigentum von Dorfgemeinschaften stehenden, gemeinsam bewirtschafteten Weiden und Wälder. Heute benennt Allmende – wie das englische Commons* – jegliches materielle (Luft, Wasser, Land, mineralische und organische Lebensquellen, Werkzeuge etc.) wie immaterielle (Raum, Stille, Artenvielfalt, Kultur, Wissen, Gemeinschaft, Sicherheit etc.) Gut, das gemeinschaftlich pfleggenutzt* oder in einem Prozess des Gemeinschaffens* hervorgebracht wird.

Anthropozän
So nennt Paul J. Crutzen das Zeitalter, in dem der Mensch als wesentlicher Beeinflusser biologische, geologische und atmosphärische Pozesse der Erde formt (von griechisch ­anthropos, »Mensch«, und kainos, »neu«). Es beginnt mit der Industria­lisierung um 1800, jedoch dürfte schon das Aufkommen des Ackerbaus im Neolithikum Auswirkungen auf Klima und Ökologie unserer Planetin* gehabt haben.

Autopoiese
Die Biologen Humberto Maturana und Francisco ­Varela erklärten mit dem Begriff das Phänomen des Lebendigen*. Er bezeichnet die Fähigkeit ­eines Organismus, die für seine Existenz bzw. seine Fortpflanzung nötigen Stoffe und Bauteile selbst zu erzeugen (von griechisch autos, »selbst«, und poiein, »schaffen«). Im Gegensatz zu Maschinen, die nur das leisten, wofür sie vom Menschen konstruiert wurden, bringen Lebewesen autopoietisch Neues hervor. Niklas Luhmann erweiteterte den Begriff, indem er ihn auch auf den Bereich des Sozialen bezog. So wird heute z. B. auch Bildung als autopoietisches System, das sich selbst hervorbringt, angesehen.

Commoner
In mittelalterlichen England wurden die Eigentümer gemeinschaftlicher Landrechte als commoners bezeichnet. Heute benennt der Begriff gemeinschaffende* Menschen, die sich einer bestimmten materiellen oder immateriellen Allmende – einem Commons* – zueignen.

Commons, das (Sg.)/die (Pl.)
Ein inzwischen auch im Deutschen gebräuchlicher Begriff für »Allmende«* oder »gemeinsames Gut« (von englisch common, »allgemein«, »gemeinsam«). Für ein radikal auf Commons basierendes Gesellschaftssystem schlägt Johannes Heimrath den Begriff »Commonie« vor; die an den gemeinsam pfleggenutzten* Allmenden teilhabenden Menschen nennt er »Commonen«. Dabei stülpt sich der Eigen­tumsbegriff um: Ein Commons ist nicht Eigentum von jemandem. Es gehört vielmehr sich selbst, und die Commonen gehören dem Commons an. 

commoning
Das Verb – deutsch: »gemeinschaffen« – drückt das prozesshafte Wesen des Pflegnutzens* von Allmenden* aus: Commons* sind nicht ein für allemal gegeben, sondern werden durch kontinuierliches gemeinschaftliches Sorgen genährt, erhalten und erschaffen.

Einhegung
Die Einzäunung und Privatisierung (von lateinisch privare, »rauben«) von Allmenden* im konkreten wie im übertragenen Sinn.

Emergenz
Der Begriff aus der Systemtheorie bezeichnet das ­Erscheinen (von lateinisch emergere, »auftauchen«) von Neuem in einem System, das allein aus den Eigenschaften des Bestehenden nicht vorausgesagt werden kann. So kann das Leben überhaupt als Emergenz-Phänomen gesehen werden, das sich überraschend aus der Substanz der Erde herausentwickelt hat. Emergenz führt auch in sozialen Interaktions­prozessen zu neuen Gestaltungen, die mit analytischen Methoden nur unvollkommen beschrieben werden können, wie etwa die Entstehung einer »digitalen Öffentlichkeit« oder die Welle nationalkonservativer Parteigründungen in den wohlhabenden Staaten Europas.

enkeltauglich
Der Begriff »enkeltaugliche Zukunft« tauchte erstmals im Zusammenhang mit der »Kinderagenda für Gesundheit und Umwelt 2001« des »Netzwerks ­Kindergesundheit und Umwelt« auf, das damit das Wort »Nachhaltigkeit« plastisch und begreifbar machen wollte. Das Wort scheint elf Jahre im Untergrund überdauert zu haben, bis das Jugendfestival »Morgen­land« im Jahr 2012 die »enkeltaugliche Zukunft« zu seinem Motto machte und Harald Welzer im Sommer jenes Jahrs den Ausdruck gegenüber Lara Mallien und Johannes Heimrath beiläufig erwähnte. Seitdem ist »enkeltauglich« zu einem Kernbegriff des Anliegens der Zeitschrift Oya geworden und hat inzwischen sogar Eingang in den allgemeinen Wortschatz gefunden. Über den Begriff »nachhaltig« hinaus macht »enkeltauglich« eine qualitative Aussage darüber, was durch bewusstes Handeln in der Gegenwart für die Zukunft bewahrt werden soll: das gute Leben* für unsere Kinder und Enkel inmitten einer intakten mehr-als-menschlichen Welt* – am besten, so sagen die nordamerikanischen Indigenen – für sieben kommende Generationen.

Entwurzelung
Die französische Philosophin Simone Weil erkannte in der gewaltsamen Auflösung von Verbundenheit ein zerstörerisches Grundprinzip der Industriemoderne und »mit Abstand die gefährlichste Krankheit der menschlichen Gesellschaften«.

Epigenetik
Die Lehre von der Veränderung genetischer Aktivität nicht durch Mutation, sondern durch die intergene­ra­tionale Weitergabe von Lebenserfahrung und Umweltprägung (von griechisch epi, »dazu«, und genea, »Abstammung«, bzw. genesis, »Ursprung«). Durch Anpassung an äußere Einflüsse – beispielsweise übermäßigen Stress, Hunger oder Drogen – erworbene Merkmale können auch dann an nachfolgende Generationen weitergegeben werden, wenn diese nicht den Gencode verändern. Stattdessen werden Abschnitte der Chromosomen beeinflusst und damit z. B. die Entstehung bestimmter Krankheiten begünstigt. Auch psychische Erfahrungen können sich epigenetisch aufprägen und vererben – ein möglicher Grund etwa für familiäre Herausforderungen, vor denen heutige Weltkriegsenkel stehen. Im Unterschied zu Genveränderungen können epigenetische Prägungen durch Selbstkultuvierung zumindest zum Teil aufgelöst werden.

Eurozentrismus
Eine in der Industriemoderne vorherrschende Geisteshaltung, die alles und jede(n) anhand patriarchal geprägter europäischer Vorstellungen und Normen bewertet. Ein augenfälliges Beispiel von Eurozentrismus sind Weltkarten, die den europäischen Kontinent ins Zentrum setzen. Auch die Verallgemeinerung »der Mensch« ist in unseren Breiten selten umfassend genug gedacht, um auch außereuropäische Kulturen und Lebensweisen gleichrangig mitzumeinen.

(Neo-)Extraktivismus
Usrpünglich bezeichnete Extraktivismus (von lateinisch extrahere, »herausziehen«) die subsistente* Wirtschaftsweise inidgener Völker, die dem Naturhaushalt nur das entnahmen, was den Gesamtorganismus nicht schädigte. Im Zug der Globalisierung hat sich die Bedeutung ins Gegenteil verkehrt: Heute versteht man unter (Neo-)Extraktivismus den kolonialistischen Raubbau an den Schätzen der Erde und darüber hinaus die auf kapitalistischer Verwertungslogik basierende totale Ausbeutung des Lebendigen. So sind auch die industrielle Landwirtschaft oder die Einhegung* von Wissen extraktivistische Verfahren.

gemeinschaffen > commoning

gutes Leben
Das gute Leben im umfassenden Sinn – auf Englisch right livelihood, auf Spanisch buen vivir oder vivir bien – bezeichnet nicht oberflächlichen, hedonistischen Lustgewinn, sondern bedürfnisorientierte, mit der mehr-als-menschlichen Welt* wie auch vorangegangenen und nachfolgenden Generationen verbundene Lebensweisen, die die Fülle des Lebendigen mehren, nicht mindern. Gutes Leben ist keine neue Erfindung, sondern wird und wurde von traditionellen, egalitären Kulturen in aller Welt gelebt.

Habitat
Bezeichnet einen Lebensraum (von lateinisch habitare, »wohnen«), der in größere ökologische Zusammenhänge eingebunden ist und es einer Spezies oder einem Individuum ermöglicht, sich darin zu beheimaten.

Lassenskraft
Die Kraft, Gewohnheiten loszulassen, Einmischung zu unterlassen, Autopoiese* nicht zu stören, dem Leben schädliche Handlungen zu beenden, eine Haltung der Gegenwärtigkeit zu üben und so fort. Der Begriff wurde dem Theaterpädagogen Dominik Werner von einer Seminarteilnehmerin geschenkt und von uns ins Wörterbuch des Menschen aufgenommen.

Lebendigkeit
Der von dem Biologen und Philosophen Andreas ­Weber kultivierte Begriff (englisch: enlivenment) überwindet den konstruierten Gegensatz zwischen »Natur« und »Kultur« und umschifft den Einwand, dass Wildnis im Anthropozän* nicht mehr existiere. Als Synonym für Wildnatur kann sich Lebendigkeit jederzeit und jedenorts ausdrücken. Sie ist das verbindende Element zwischen allen Lebewesen.

Magna Carta
Grundlegender Gesetzestext, den der englische König Johann Ohneland 1215 auf Druck des Adels erließ. Unter anderem sind darin der Zugang zu und die Pflegnutzung* von Commons* festgesetzt. Dass damals viele zuvor mündlich überlieferte allgemeine Rechte erstmals verbrieft werden mussten, verweist auf die zunehmende Einhegung* der Allmende*.

Megamaschine
In seinem Werk »Der Mythos der Maschine« prägte der Universalgelehrte Lewis Mumford diese unter anderen von Erich Fromm, Rudolf Bahro und Fabian Scheidler aufgegriffene Metapher für das totale Um-sich-Greifen der Mechanismen extraktivistischer* Verwertung und die daraus entstehende Spirale struktureller Gewalt*.

megatechnischer Pharao
Ein von dem Philosphen Jochen Kirchhoff geprägter Begriff, der die »Megamaschine«* in einer zu absolutem Gehorsam zwingenden Götzengestalt personifiziert. Um die uferlose Macht dieser Kunstfigur zu fühlen, muss man sich nur vergegenwärtigen, wieviele Lebewesen an Land (ein Drittel aller Arten) und in den Ozeanen (90 Prozent der Großfische verschwunden, die Hälfte der Korallen abgestorben), Individuen (mehr als 16 000 Kinder sterben täglich an Hunger) und Landschaften (4,5 Millionen Hektar Bodenverlust jährlich durch Erosion) ihr im Namen angeblich alternativlosen Fortschritts tagtäglich geopfert werden.

mehr-als-menschliche Welt
Der Kulturanthropologe David Abram entwickelte den Begriff in seinem Buch »Im Bann der sinnlichen ­Natur«. Der Terminus beendet die Herabwürdigung nicht-mensch­licher Lebewesen durch den trennenden ­Begriff »Natur« und führt den Menschen auf den Rang lediglich eines der Myriaden von gleichwürdigen Teilhabenden an der Lebenssphäre unserer Planetin* zurück. Die mehr-als-menschliche Welt findet Ausdruck in dem von dem Phänomenologen Maurice Merleau-Ponty als »Fleisch der Welt« bezeichneten Zusammenspiel aller Wesen.

Menschheitsmensch
Bezeichnet einen Menschen, der aus einem mit der gesamten »Oikumene« (Oikos*) verbundenen Bewusstsein heraus lebt, denkt und handelt. Der Begriff zog während eines Gesprächs zwischen Johannes Heimrath und Johannes Stüttgen in den Oya-Wortschatz ein.

Mind (»Maind«)/Mindset
Ein mit »Bewusstsein«, »Geist« oder »Verstand« nur unzureichend zu übersetzender Begriff aus dem Englischen, der selbst vom althochdeutschen gimunt (»Gedenken, Gedächtnis«) abgeleitet ist. Dieses wiederum stammt vom lateinischen mens und dem grieichischen menos ab, was in dem deutschen Lehnwort »mental« nachklingt. Beide antike Wörter sind mit »Erinnerung« verknüpft und weisen so einen körperlichen Erfahrungsbezug auf. In seinem Buch »Die Post-Kollaps-Gesellschaft« schlägt Johannes Heimrath vor, »Maind« als neues deutsches Wort einzuführen, um die Denk- und Empfindungsvorgänge, die in der Regel entweder als »geistig« – und damit flüchtig – oder als »neurobiologisch« – und damit mechanistisch – kategorisiert werden, in die erlebte Körperlichkeit zurückzuholen. Der Mind und dessen kulturelle Verfasstheit (»Mindset«) prägen unsere Wahrnehmung.

Oikos
Ursprünglich bezeichnete der Oikos (von griechisch oikeo, »wohnen«) Haus und Hof. Die »Oikumene« umfasst die gesamte bekannte Welt mit ihren Bewohnerinnen und Bewohnern.Daraus abgeleitet stehen »Ökologie« und »Ökonomie« für den umfassenden Haushalt des Lebendigen* bzw. der Menschengemeinschaft.

Paradigma
Das Denkmuster bzw. das Mindset* einer Zeit bzw. Gesellschaft, das zu Welterklärungsmodellen sowie wissenschaftlichen und ökonomischen Lehrmeinungen führt. Der Übergang vom herrschenden zu einem neuen Paradigma – etwa der vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild, von der Physik Newtons zur Quantenphysik oder vom Konsumismus zum enkeltauglichen* Leben – wird als »Paradigmenwechsel« bezeichnet. Die Mechanismen solchen Wandels hat Thomas S. Kuhn in dem Buch »Die Struktur wissenschaftlicher Revolu­tionen« beschrieben.

pastorale Kulturen
Weidewirtschaft betreibende, halbnomadische Völker (von lateinisch pastor, »Hirte«), die sich als pflegnutzende* Glieder ihrer Heimatlandschaften verstehen.

pflegnutzen
Die Vebindung der Tätigkeiten »pflegen« und »nutzen« bringt zum Ausdruck, dass mit dem Nutzen einer bestimmten Lebensquelle pflegerische Verantwortung einhergeht. Im Gegensatz zu »nutzpflegen« betont diese Wendung die Notwendigkeit des Pflegens vor dem Nutzen-Können. Konsequentes Pflegnutzen schließt Übernutzung aus. Beispiele pflegnutzender Gesellschaften sind pastorale Kulturen*.

planetare Grenzen
Bereits 1972 zeigte der Club of Rome die Grenzen des Wachstums auf. Das Stockholm Resilience Center teilte 2009 die ökologischen Grenzen der Erde in neun Bereiche (Planetary Boundaries) ein. In den Bereichen Artenvielfalt, Stickstoffkreislauf und Klima sind die planetaren Grenzen bereits überschritten. Der Bereich Ozeanversauerung ist kurz davor, die Belastungsgrenze zu erreichen.

Planetin, die
Die weibliche Form drückt aus, dass die Erde ein mütterlicher Organismus ist und wir ihre Kinder sind. Traditionelle Kulturen personifizieren die Erde als Muttergottheit. Modernen Ausdruck findet dies in der durch James Lovelock und Lynn Margulis formulierten »Gaia-Hypothese« – benannt nach der griechischen Erdmutter Gaia –, die die Erde als selbstregulierenden, autopoietischen* Organismus anerkennt.

strukturelle Gewalt
Physische, psychische, emotionale oder anderweitige Gewalt, die durch gesellschaftliche Strukturen und Lebensweisen entsteht und meist nicht als solche erkannt wird – etwa das Auftreten von Armut, Rassismus, Artensterben, Gentrifizierung oder Sexismus.

Subsistenz
Bezeichnet traditionelle Wirtschaftsweisen, die auf ­regionale Selbstversorgung anstatt auf die Erwirtschaftung monetärer Gewinne ausgerichtet sind (von lateinisch subsistentia, »durch sich selbst«).

Synchronizität
Zeitnaher Zusammenhang (von griechisch syn, »mit«, »gemeinsam«, und chronos, »Zeit«) von Wirkungen und Handlungen, die nicht aufgrund von Kausalität, sondern von Verbundenheit hervorgerufen werden. C. G. Jung prägte den psychologischen Fachbegriff in seinem Nachruf auf ­Richard Wilhelm, den Übersetzer des »Yijing« (auch als »I Ging« bekannt).

Welterschöpfungstag
Bezeichnet den Tag, an dem die Lebensquellen, die die Erde in einem Jahr erneuern kann, erschöpft sind (englisch: Earth Overshoot Day). Er findet seit den 1980er Jahren stetig früher statt und fiel in diesem Jahr auf den 8. August. Von diesem Tag an lebt die Menschheit für den Rest des Jahres auf Kosten der kommenden Generationen: Die Menschheit verbraucht derzeit 1,6 Erden. Deutschland hatte seine Lebensquellen bereits am 29. April aufgebraucht und würde derzeit 3,1 Erden benötigen, um seinen Lebensstil aufrechtzuerhalten. Der Welterschöpfungstag wird vom Global Footprint Network auf Basis weltweiter Daten zur Übernutzung der Planetin* berechnet.

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