Titelthema

Turbogefahr Bioökonomie

von Franz-Theo Gottwald, erschienen in Ausgabe #47/2018
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© Humantouch

Unsere Lebenswelt wird sich in den nächsten zehn Jahren dramatisch verändern. Dazu tragen Werkzeuge der modernen Genetik wie Gene Drive und Gene Editing entscheidend bei. Meine Sorge richtet sich darauf, dass dauerhaft im Erbgut verankerte Veränderungen sich in Zukunft unkontrolliert verbreiten könnten. Überhaupt wirkt der bioökonomische Rahmen für die nächste industrielle Revolution wie eine Turbogefahr – nicht nur für die biologische Vielfalt, sondern auch für die bäuerliche Landwirtschaft, die Preisentwicklung von Lebensmitteln und faire Zugänge zu guter Nahrung für alle Menschen auf diesem Planeten.

Franz-Theo Gottwald befand in Ausgabe 35: »Der Ansatz der Bioökonomie ist totalitär« und ­verfasste mit Anita Krätzer die Streitschrift »Irrweg Bioökonomie«.

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Theorie und Praxis

Das, was wir tun, müssen wir besser verstehen, um es besser tun zu können, um es besser zu verstehen.Stefan Meretz trug in »Wirtschaft: ­Verschwendung«, Ausgabe 3, und »Aus : Tausch«, Ausgabe 44, Gedanken zu bedingungslosem Beitragen bei.

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Der Schäfer und ich

Margaret Mead sagte einst: »Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe von nachdenklichen, engagierten Bürgern die Welt verändern kann. Es ist sogar das einzige, was sie je verändert hat.«Der Naturpark Weserbergland erstreckt sich über die Landkreise Hameln-Pyrmont

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Das Ganze im Blick

Als wir uns im Sommer 2016 die Freiheit nahmen, die Bedingungen, unter denen Oya entsteht und ermöglicht wird, einmal konsequent unter Allmende-Gesichtspunkten zu durchdenken, fragte uns die Commons-Forscherin Silke Helfrich (siehe Seite 46): »­Warum macht ihr es nicht wie eine

#47 | Was ist wesentlich?

Cover OYA-Ausgabe 47
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