Titelthema

Turbogefahr Bioökonomie

von Franz-Theo Gottwald, erschienen in Ausgabe #47/2018
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© Humantouch

Unsere Lebenswelt wird sich in den nächsten zehn Jahren dramatisch verändern. Dazu tragen Werkzeuge der modernen Genetik wie Gene Drive und Gene Editing entscheidend bei. Meine Sorge richtet sich darauf, dass dauerhaft im Erbgut verankerte Veränderungen sich in Zukunft unkontrolliert verbreiten könnten. Überhaupt wirkt der bioökonomische Rahmen für die nächste industrielle Revolution wie eine Turbogefahr – nicht nur für die biologische Vielfalt, sondern auch für die bäuerliche Landwirtschaft, die Preisentwicklung von Lebensmitteln und faire Zugänge zu guter Nahrung für alle Menschen auf diesem Planeten.

Franz-Theo Gottwald befand in Ausgabe 35: »Der Ansatz der Bioökonomie ist totalitär« und ­verfasste mit Anita Krätzer die Streitschrift »Irrweg Bioökonomie«.

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Wie geht das nur – eine andere Welt zu bauen? Charles Eisenstein hat das fix mal in einen Buchtitel gegossen und gesagt »Die schönere Welt, die unser Herz kennt, ist möglich!«. Stimmt ja. Und die Wünsche und entsprechenden Forderungen, die ich an die Politik stellen

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Für eine ontologische Wende

»Praktiken sind ohne die darunterliegende Weltsicht leblos«, schreibt Fréderic Laloux. Und doch machen wir uns diese Weltsicht oft nicht bewusst. Wir nehmen sie hin, wie wir hinnehmen, dass die Erde uns trägt, wenn wir einen Fuß vor die Tür setzen. Nun,

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Theorie und Praxis

Das, was wir tun, müssen wir besser verstehen, um es besser tun zu können, um es besser zu verstehen.Stefan Meretz trug in »Wirtschaft: ­Verschwendung«, Ausgabe 3, und »Aus : Tausch«, Ausgabe 44, Gedanken zu bedingungslosem Beitragen bei.

#47 | Was ist wesentlich?

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