Buchtipps

AlarmPhone (Buchbesprechung)

von Elisabeth Voß, erschienen in Ausgabe #48/2018
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Das selbstorganisierte Callcenter »Alarm Phone«, das seit Oktober 2014 Menschen vor dem Ertrinken im Mittelmeer zu retten versucht, berichtet mit dem Buch »In Solidarität mit Migrant*innen auf See – 3 Jahre Alarm Phone« von seiner Arbeit. In europäischen und nordafrikanischen Ländern stellen Ak- tivistinnen und Aktivisten mit unbezahlten Acht-Stunden-Schichten sicher, dass ihre Notrufnummer rund um die Uhr erreichbar ist. Anrufe kommen von Menschen, die in Seenot geraten sind oder die sich um ihre Angehörigen auf der Flucht Sorgen machen. Bei einem Notruf alarmiert das Team von Alarm Phone die zuständigen Küstenwachen.
2016 war bereits der Bericht »Moving On – 1 Jahr Alarm Phone« erschienen (siehe Oya 41). Für mich ist dies eines der wichtigs- ten Solidarprojekte, weil es die unmensch- liche europäische Abschottungspolitik und den Skandal des Sterbens im Mittelmeer anprangert – und weil es Menschenleben rettet. Das finde ich so großartig, dass ich jede Gelegenheit nutze, um Spenden für die Arbeit von Alarm Phone zu sammeln. Allen Oya-Lesenden sei dieser Satz aus dem Buch ans Herz gelegt: »Fürchtet Euch nicht vor den Migrant*innen! Fürchtet Euch vor der Unmenschlichkeit!«

 

AlarmPhone
In Solidarität mit Migrant*innen auf See – 3 Jahre Alarm Phone.
Selbstverlag, 2017
152 Seiten
Das Buch gibt es bei Veranstaltungen oder auf Mailanfrage gegen Spende: wtm-alarm-phone_ät_antira.info Download: 
kurzlink.de/Alarmphone2017

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#48 | Was tun?

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