Almanach

Alle Übel ziehen vorüber

Die erstaunliche Geschichte, wie die reichsten Männer einst die Erde verließen und die übrigen Menschen fortan ihre Geschicke selbst in die Hand nahmen.von A.M. Jorind, erschienen in Almanach 2026
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Es war der 23. April 2045. Erst verstand ich nicht, was vor sich ging. Wie jeden Tag schaltete ich den Compix ein, setzte mich an meinen Schreibtisch und blinzelte dreimal, damit die automatische Arbeitszeiterfassung meine Bildschirmanwesenheit registrieren konnte. Aber nichts passierte, das Konzernprogramm startete nicht, obwohl meine Iris ja offensichtlich noch dieselbe war. Ich wartete eine halbe Stunde, und als nichts geschah, versuchte ich meine Kollegx zu callen – obwohl ich mich mehrmals reihum eigens auf sie konzentrierte, rührte sich nichts, als sei das Fonimpla tot. Als habe der Konzern sich urplötzlich in Luft aufgelöst. Ich begann, im Fediverse zu recherchieren, und fand Bilder von einem seltsamen mondartigen Himmelskörper, der am Abend zuvor weltweit am Himmel erschienen war. Gab es einen Zusammenhang zwischen dem Verschwinden meiner Arbeitsumgebung und dem Auftauchen des geheimnisvollen Himmelskörpers? …

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Vor Allem

Was kommt nach dem »Hoffen« und »Scheitern«? – Im Oya-Almanach 2026 geht es ums »Vorauslieben«.

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Utopischer Impuls als Widerstand

SF-Autorx Aiki Mira prägt und erneuert die deutschsprachige Science Fiction durch Romane, Erzählungen und Essays. Ein Gesprächsportrait über die Macht utopisierenden Erzählens in einer kollabierenden Welt voller menschlicher und mehr-als menschlicher Leute.

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Inhalt: Oya-Almanach 2026

Nach dem »Hoffen« und »Scheitern« erkundet dieser Almanach das »Vorauslieben«: Geschichten, Essays, Gespräche, Reportagen und Bildkunst rund um gute Zukünfte.

Almanach 2026

Cover OYA-Ausgabe 84
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