Nehmen will gelernt sein
Die Welt ist keine Ware. Wer das ernstnimmt, macht sich auf die Suche nach grundlegend neuen Spielregeln für das Wirtschaften.

Friedrich Schillers Diktum »der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt« folgend, widmet sich dieses Bändchen in achtundzwanzig Stationen, die sich über vier Wochen erspielen lassen, der Menschwerdung. Gemeinsam ist den Spiel-Etappen, dass sie sich um »das gute Leben« jenseits von Geld sowie um Wirtschaften im Sinn von Haushalten, Kooperieren und Gestalten drehen.
Entstanden sind sie im Kreis des nordrhein-westfälischen Coinstatt-Kooperationsrings, der in diesem Jahr erstmals den Fairventure-Kongress als Vernetzungsplattform für Alternativen zum herrschenden Geldsystem veranstaltete. »MitSpielen« enthält liebens- und bedenkenswerte Anregungen für das eigene Leben, die zum Nachdenken und zur Nachahmung einladen. Dieses Mitspielbuch, das durchgängig Raum für die Notizen und Ergänzungen der Lesenden bietet, kann gut in didaktischen Zusammenhängen eingesetzt werden und lässt sich ideal als lebenspraktische Ergänzung zu dem vom Autor im Verlag Flensburger Hefte herausgegebenen Essay-Band »Mehr als Geld. Wirtschaft gestalten« lesen und spielen.
MitSpielen
Fünf Stunden für das gute Leben. Die Anleitung.
Peter Krause
epubli Verlag, 2011, 143 Seiten
ISBN 978-3844200652
17,80 Euro (gedruckte Fassung)
10,99 Euro (E-Book im PDF-Format)
Die Welt ist keine Ware. Wer das ernstnimmt, macht sich auf die Suche nach grundlegend neuen Spielregeln für das Wirtschaften.

Konny Gellenbeck gibt mit »Gewinn für alle!« ein erzählendes Sachbuch über den aktuellen Boom der Genossenschaften heraus. Der Trend lässt sich beziffern: Allein 253 Neugründungen gab es im Jahr 2011 in Deutschland. Nur elf waren es 2005. Anlässlich des 20.
In unserer Begeisterung für das Internet sollten wir nicht vergessen, dass sich unser linguistisch und intellektuell staunenswert leistungsfähiges Gehirn nicht erst angesichts des Computers oder in der Wechselbeziehung zum geschriebenen Wort entwickelt hat. Das menschliche Gehirn