Karotten für Klamotten
In den fünf Städten Freiburg, München, Frankfurt, Köln, Hamburg und Berlin fand Anfang Juni ein Klimaschutz-Aktionstag der besonderen Art statt: der Bundesmob.

Friedrich Schillers Diktum »der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Worts Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt« folgend, widmet sich dieses Bändchen in achtundzwanzig Stationen, die sich über vier Wochen erspielen lassen, der Menschwerdung. Gemeinsam ist den Spiel-Etappen, dass sie sich um »das gute Leben« jenseits von Geld sowie um Wirtschaften im Sinn von Haushalten, Kooperieren und Gestalten drehen.
Entstanden sind sie im Kreis des nordrhein-westfälischen Coinstatt-Kooperationsrings, der in diesem Jahr erstmals den Fairventure-Kongress als Vernetzungsplattform für Alternativen zum herrschenden Geldsystem veranstaltete. »MitSpielen« enthält liebens- und bedenkenswerte Anregungen für das eigene Leben, die zum Nachdenken und zur Nachahmung einladen. Dieses Mitspielbuch, das durchgängig Raum für die Notizen und Ergänzungen der Lesenden bietet, kann gut in didaktischen Zusammenhängen eingesetzt werden und lässt sich ideal als lebenspraktische Ergänzung zu dem vom Autor im Verlag Flensburger Hefte herausgegebenen Essay-Band »Mehr als Geld. Wirtschaft gestalten« lesen und spielen.
MitSpielen
Fünf Stunden für das gute Leben. Die Anleitung.
Peter Krause
epubli Verlag, 2011, 143 Seiten
ISBN 978-3844200652
17,80 Euro (gedruckte Fassung)
10,99 Euro (E-Book im PDF-Format)
In den fünf Städten Freiburg, München, Frankfurt, Köln, Hamburg und Berlin fand Anfang Juni ein Klimaschutz-Aktionstag der besonderen Art statt: der Bundesmob.

Wem gehören das Wasser, die Luft, das Wissen über Heilpflanzen – all das, was wir zum Leben brauchen und was uns frei zur Verfügung steht, weil die Natur oder frühere Generationen es uns geschenkt haben? Es ist einer der Mythen des Wirtschaftsliberalismus, dass die
Johannes Heimrath Bertrand, ich freue mich, dass wir hier in Berlin zusammenkommen. Fast dreißig Jahre sind wir Freunde und Wegbegleiter. Ich erinnere mich an die Zeit Ende der 80er Jahre, in der wir über das Wort »Kind« nachgedacht und festgestellt haben: Solange wir es