Der Körper als Instrument
Bronchitis, Lungenentzündung, Tinnitus – ihr Körper sandte eindeutige Signale. Aber bis Dorothea Mader-Prumbach die Botschaft annehmen konnte, musste noch einige Zeit vergehen.

Das Buch »Jetzt! Die Kraft der Gegenwart« von Eckhart Tolle ist inzwischen ein Klassiker. Vor zehn Jahren erschien das Buch erstmals im J. Kamphausen-Verlag, der nun eine limitierte Jubliäumsausgabe heraus- gegeben hat. Eckhart Tolle hat eine klassische Aussteigergeschichte hinter sich. Im Moment einer tiefen Depression, als ihn das Gefühl übermannte, er könne die Welt um sich herum nicht mehr ertragen und »mit sich selbst nicht mehr leben«, erfuhr er einen Zustand, in dem sich die in ihm streitenden Gegensätze auflösten und einem Sein im »Jetzt« Raum gaben. Diese Erfahrung vermittelt Tolle
in klarer Sprache, so dass sein Buch für Millionen von Leserinnen und Lesern zu einem Leitfaden auf dem Weg der inneren Verwandlung wurde, hin zur »Wahrheit, die in dir lebt«. Das ist das Sympathische an Eckhart Tolles Büchern: Der Weg, den er vorschlägt, folgt keinem Meister, sondern dem »Wissenden in dir, der hinter dem Denker wohnt«, dem »tieferen Selbst« der eigenen, wahren Natur. Um sie zu finden, braucht man sie nur freizulegen und aufzuhören, dem Leben Widerstand entgegenzusetzen.
Jetzt!
Die Kraft der Gegenwart.
Eckhart Tolle
J. Kamphausen Verlag, 2010
240 Seiten
ISBN 978-3933496539
19,50 Euro
Bronchitis, Lungenentzündung, Tinnitus – ihr Körper sandte eindeutige Signale. Aber bis Dorothea Mader-Prumbach die Botschaft annehmen konnte, musste noch einige Zeit vergehen.
Im vergangenen Vierteljahr haben weltweit um die 200 Millionen westliche Menschen einen Blickwinkel eingenommen, der, genau genommen, an den Grundfesten der derzeit noch vorherrschenden Kultur rüttelt: Dank modernster Kinotechnik ist es seit Dezember 2009 möglich, sich in die Mitglieder
»Lieber Wolfgang, vielen Dank für alles! Leider hat uns deine Ausbildung für unser altes Leben total verdorben …« – Als ich Wolfgang Peham zum ersten Mal gegenübersitze, kommt er gerade von einem Seminar zurück, das die einjährige Lehrzeit der jüngsten Generation von Wildnispädagogen abschloss. Schmunzelnd zitiert er diese ebenso kurze wie vielsagende Dankesrede seiner Studenten, einer Gruppe Menschen verschiedensten Alters und diversester Hintergründe. »Was für unterschiedliche Leute da im Kreis gesessen haben!«, merkt er mit einer Mischung aus Staunen und Stolz an, »von der Hebamme über einen Bauingenieur bis hin zum frisch pensionierten Banker.«