Blumenfrau
Im Marktviertel Chala der südindischen Stadt Thiruvananthapuram bieten Händlerinnen und Händler ihre Waren in kleinen Läden und Ständen an. Eine der Gassen heißt übersetzt »Blumenstraße«, weil hier die Blumenhändlerinnen leben und

Im Sommer 2015 habe ich in Fort Kochi im südindischen Kerala gelebt und dort fotografisch zu verschiedenen Meditationspraktiken und den damit verbundenen Philosophien gearbeitet. Würde es möglich sein, innere Bilder und mentale Zustände im Außen zu fotografieren? Zwar stand mir ein perfektes Studio zur Verfügung, aber ich unternahm immer mehr Streifzüge in die Umgebung, das Studiolicht in der Tasche. In einer verwinkelten Gasse entdeckte ich diesen vollen Trog mit Trinkwasser. Ich war von der leuchtenden Wasseroberfläche fasziniert und fotografierte aus verschiedenen Winkeln. Das bekam ein kleiner Junge aus dem Haus mit, der plötzlich im Bild stand und in die Kamera grinste. Ich fotografierte weiter und hatte den Impuls, seinen Kopf noch mehr mit dem Wassertrog verschmelzen, die leuchtende Fläche zu einem Geisteszustand werden zu lassen.
Sabine Schründer ist gerade glücklich darüber, dass sie ihre Crowdfunding-Kampagne für ihr neues Buch »Pavilion« über ihre Fotografien in Indien erfolgreich abschließen konnte. www.sabine-schruender.de

Im Marktviertel Chala der südindischen Stadt Thiruvananthapuram bieten Händlerinnen und Händler ihre Waren in kleinen Läden und Ständen an. Eine der Gassen heißt übersetzt »Blumenstraße«, weil hier die Blumenhändlerinnen leben und

Im Klima des Vorwahlkampfs für die Präsidentschaftswahl 2006 ging ich für ein halbes Jahr nach Mexiko. In Mexiko-Stadt ließ ich mich durch die Protestaktionen im Umfeld des Weltwasserforums treiben. Wenn es mir gelingt, mich im Stil

»Hast du Interesse daran, dass jemand wird, wie du es willst, oder hast du Interesse daran, wie jemand ist?« Als ich diesen Satz höre, rutschen plötzlich viele der Mosaiksteine, die ich in den letzten Monaten gesammelt habe, an ihre Stelle. Vor uns steht Oswald, ein