Titelthema

Gefiederte Hoffnung

Michael Succow, Moorkundler, Träger des Alternativen ­Nobelpreises und Vogelfreund, setzt sich für den ­Erhalt alter Kulturlandschaften und ihrer Menschen ein. Matthias Fersterer traf ihn zum Gespräch.von Matthias Fersterer, Michael Succow, erschienen in Ausgabe #71/2022
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© annett-melzer.de

Matthias Fersterer  Michael, es freut mich sehr, dass wir wieder einmal zu einem Gespräch zusammenkommen! Was bewegt dich gerade?

Michael Succow  Eigentlich wollte meine Stiftung in diesem Jahr im Biosphärenreservat Desna, einer alten Kulturlandschaft in der Nordukraine, ein sanftes Tourismusprojekt aufbauen. Dies ist die wohl letzte unregulierte Flussaue Osteuropas. In den kleinen Dörfern am Talrand sollten einige der hölzernen Bauernhäuser als Herbergen für Naturtouristen eingerichtet werden. Das dörfliche Leben ist dort noch nach Allmende-Prinzipien organisiert: Morgens zieht zuerst der Pferdehirt durchs Dorf, um die Pferde aus den Ställen abzuholen, dann kommt der Kuhhirt, dann der Gänsehirt – sie alle führen die Tiere der einzelnen Familien in die Fluss-aue zur Weide. Alle haben kleine Boote, um in den zahlreichen Altwasserarmen zu fischen. Die Frauen pflegen ihre Hausgärten. Diese harmonische Kulturlandschaft hat das Zarenreich, den Sozialismus und bislang auch den Kapitalismus überlebt. Nun hat der Krieg dieses Projekt zerstört – Teile des -Biosphärenreservats wurden vermint, nahegelegene Ortschaften ausgebombt.

Es fällt mir immer schwerer, daran zu glauben, dass unsere Hochzivilisation noch enkeltauglich werden kann – sie hat keine Erdung und ist von der Gier nach Macht und Profit getrieben. Eines meiner Anliegen ist es deshalb, die letzten kleinen Kulturen zu erhalten, die insbesondere in den Nicht-Gunstgebieten unserer Erde – an den Grenzen unserer ausbeuterischen Zivilisation – teilweise Jahrtausende überdauert haben. Oft haben dort Frauen die Führung – so erlebte ich es etwa noch in der Mongolei, wo eine der letzten Steppen-Nomadenkulturen überlebt hat. Aber auch sie ist aktuell in Gefahr. Meine Stiftung hilft gegenwärtig, große Teile der Ostmongolei im Rahmen des UNESCO-Programms »Welterbe der Menschheit« als traditionelle Kulturlandschaft zu erhalten.

MF  Du warst bereits in den 1970er Jahren in der Mongolei. Wie war es dazu gekommen?

MS  1973 verbrachte ich im mongolischen Sommer vier Monate im Land, um ein Staatsgut aufzubauen. Aus politischen Gründen war ich damals der Universität verwiesen und in die »sozialistische Produktion«, ins »Meliorationskombinat in Bad Freienwalde«, versetzt. Von dort aus wurde ich als Bodenkundler in die Mongolei entsandt. Die politische Situation zwischen China und der Sowjetunion hatte sich damals zugespitzt, so dass Zehntausende sowjetische Soldaten teils mit ihren Familien entlang der Grenze zwischen der Mongolischen Volksrepublik und der Volksrepublik China stationiert waren. Zur Grundversorgung brauchten sie Kartoffeln, Brot, Kohl, Zwiebeln – und Schnaps. Meine Aufgabe war es also, geeignete Flächen für den Anbau von -Getreide und Gemüse zu finden.

MF  Kannst du die politischen Gründe, die zu deinem Ausschluss von der Universität geführt haben, näher erläutern?

MS  Nach dem Studium trat ich 1965 eine Stelle als wissenschaftlicher Assistent am Botanischen Institut der Universität Greifswald an. 1968 marschierten Truppen des Warschauer Pakts in die Tschechoslowakei ein, weil Alexander Dubček den Sozialismus menschlicher gestalten wollte. Meine Frau Ulla und ich hingen abends an den Radios. Wir fanden die Niederschlagung des »Prager Frühlings« ungeheuerlich! Dann sollten alle an der Universität beschäftigten Wissenschaftler eine Erklärung -unterschreiben, dass der Einmarsch der DDR-Truppen in die Tschechoslowakei ein großer Sieg gegen den Klassenfeind gewesen sei. Alle Greifswalder Professoren haben unterschrieben, nur eine Handvoll Chemiker und Biologen aus dem Mittelbau verweigerten die Unterschrift, darunter ich. Daraufhin wurde mir vorgeworfen, keinen gefestigten Klassenstandpunkt zu haben und ungeeignet für die Ausbildung sozialistischer Studierender zu sein.

Damals wurde man nicht entlassen, sondern mir wurde mitgeteilt: »Es herrscht große Wohnungsnot, und Ihr Forschungsgebiet, die Landschaftsökologie, ist unwichtig. Sie können natürlich nicht bevorzugt eine Wohnung bekommen.« Dabei hatten wir damals schon zwei kleine Töchter. Das bedeutete den Abbruch meiner wissenschaftlichen Arbeit. Stattdessen war ich nun in Bad Freienwalde als Standorterkunder für die Moorentwässerung zuständig – also das genaue Gegenteil von dem, was ich als Moorschützer wollte!

In dieser Zeit wurde ich in die Mongolei entsandt. Das war ein wichtiger Wendepunkt in meiner Lebenssicht. Die jahrtausendealte Nomadenkultur war damals noch weitgehend intakt. Das tief spirituelle Volk hatte bisher keine Umwandlung von Steppe in Ackerland gekannt, der Boden galt als heilig.

MF  Die unfreiwillige Versetzung führte dich zurück ins Odervorland, wo du aufgewachsen bist. Woran erinnerst du dich, wenn du an deine Kindheit denkst?

MS  Das war sicherlich die schönste und reichste Phase meines Lebens. Ich fühlte mich durch meine Eltern behütet und in die Landschaft eingebettet. Meine Mutter Käthe hatte einen großen Gemüsegarten, in dem ich oft mithalf und meine eigenen Radieschen zog. Mein Vater Wilhelm, ein passionierter Kartoffelbauer, hatte nach dem Krieg begonnen, Kartoffeln gegen vereinzelt übrig-gebliebene Schafe aus den Dörfern einzutauschen. So bekamen wir eine Herde aus 24 bunt gemischten Schafen zusammen, die ich immer nach der Schule hütete.

MF  Wie alt warst du, als du die Herde übernommen hast?

MS  Zwölf. Zuletzt waren es 100 Schafe, und ich konnte ein jedes am Gesicht erkennen. Beim Hüten hatte ich viel Zeit, um in die Landschaft zu schauen, und so erwachte in mir die Liebe zu den Vögeln. Damals traf ich auf Erna und Kurt Kretschmann aus Bad Freienwalde, prägende Persönlichkeiten der Naturschutzbewegung in der DDR; und mein Vater schenkte mir Carl Zimmers »Anleitung zur Beobachtung der Vogelwelt«. An einem Nachmittag habe ich manchmal bis zu 50 Vogelarten beobachtet! Alles, was ich sah, notierte ich in mein Tagebuch. Das tue ich übrigens noch heute, wenn ich in meiner alten Heimat bin: Inzwischen habe ich 13 Büchlein gefüllt. Ich möchte es noch schaffen, diese Aufzeichnungen zu veröffentlichen. Sie sind Zeugnis eines ungeheuren Verlusts: Heute gibt es vielleicht gerade noch ein Viertel der Arten, die ich damals erleben durfte!


Michaels Kopf fährt jäh hoch, während seine Augen einer Silhouette -folgen, die jenseits des Küchenfensters über den Himmel zieht.


MS  Das war ein Seeadler! Er kreist über dem Fluss und späht nach Nahrung. Er horstet in der Nähe. 

MF  Dein Blick hat sich gerade verändert.

MS  Ja, weil ich immerzu nach den Vögeln Ausschau halte …

Die Landschaft meiner Kindheit war voller Leben, voller Wildkräuter, Blumen und vielfältiger Haustiere – ein Reichtum an Nützlichkeit, Vielfalt und Schönheit: die Balz der Großtrappen im Frühjahr, über den Äckern die Feldlerchen, im Park der Pirol und der Gelbspötter, am Waldrand die Turteltauben. In der Kastanie vor dem Haus brütete der Wiedehopf, in der Scheune die Schleiereule. Trotz Katzen, Hunden und dem Hermelin brüteten auf unserem Hof zwischen den Maschinen und Leiterwagen die Haubenlerchen.

MF  »Hope is the thing with feathers« – »Die Hoffnung ist ein gefiedertes Wesen«, schrieb die Poetin Emily -Dickinson einmal …

MS  Meine Mutter riet mir, Pfarrer zu werden, weil ich dann viel Zeit zur Vogelbeobachtung hätte … Nach dem Abitur 1960 entschied ich mich dann aber doch dazu, in Greifswald Biologie bei Werner Rothmaler zu studieren. Er war Professor für Geobotanik und Taxonomie und nicht in der Partei – insbesondere auf den vielen Exkursionen zog er mich in seinen Bann. Das Entstehen von Kulturlandschaften mit ihrer reichen Artenfülle hat mich schon damals sehr bewegt.

MF  Nun springe ich in der Zeit: In der Endphase der DDR wurde deine Arbeit dezidiert politisch. Was genau ist damals passiert?

MS  1987 wurde ich – ohne Reisekader zu sein – als landwirtschaftlicher Berater nach Äthiopien entsandt. Das Land hatte sich dem Sozialismus angeschlossen und befand sich in einer schweren Hungersnot. In meiner Stasi-Akte fand ich später eine Notiz: Falls die DDR nicht endlich Fachleute schicken würde, um die dortige Landwirtschaft aufzubauen, würde Äthiopien keinen Kaffee mehr liefern – ein wirkungsvolles Druckmittel! Weiter war dort vermerkt, dass ich zwar fachlich sehr geeignet, aber eben nicht Parteimitglied sei; jedoch eine intakte Familie hätte und zudem sehr heimatverbunden und nicht vom Westen »aufgebaut« worden sei. Also könne man es riskieren, mich dorthin zu schicken – allerdings durfte ich bei den Flügen nicht wie die Genossen die kürzeste Verbindung über Rom nutzen, sondern musste via Moskau und Aden nach Addis Abeba fliegen.

Im März 1989 war mein letzter Einsatz in Äthiopien. Vor der Rückreise bat mich die Leitung der DDR-Botschaft um eine Exkursion. In freier Landschaft kam ich dann mit dem DDR-Führungsoffizier, der den Aufbau der äthiopischen Staatssicherheit leitete, ins Gespräch: Unter vier Augen fragte er mich, was ich vom »Sputnik«-Verbot hielte – die progressive sowjetische Jugendzeitschrift war in der DDR im Vorjahr durch Erich Honecker verboten worden. Ich sagte, dass ich darüber erschüttert sei. Ihm gehe es genauso. Er sei kürzlich an der Parteischule in Moskau gewesen und habe dort Gorbatschow und dessen Perestroika-Politik erlebt. Er gab sich als Teil einer Bewegung zu erkennen, die einen humaneren Sozialismus aufbauen wollte, und teilte seine Einschätzung mit mir, dass die DDR ökonomisch am Ende sei und den kommenden Winter nicht überstehen werde. Er appellierte an mich: »Herr Succow, bitte lehnen Sie sich in der DDR politisch nicht zu weit aus dem Fenster. Sie werden für die Zeit danach gebraucht!« An den Namen des Offiziers erinnere ich mich nicht mehr, aber er sollte recht behalten.

MF  Wie ging es nach deiner Rückkehr in die DDR weiter?

MS  Anfang November, kurz nach dem Mauerfall wurde ich zur ersten unzensierten Fernsehsendung der DDR zu Umweltfragen eingeladen – zur besten Sendezeit, direkt nach der »Aktuellen Kamera«. Ich sollte fünf Umweltbewegte aus meinem Umfeld mitbringen, möglichst auch eine Person aus der BRD. Ich wählte Herbert Sukopp, den Naturschutzbeauftragten für Westberlin, aus. Es wurde eine bewegende Sendung, die hohe Wellen schlug. In den ersten Dezembertagen erhielt ich eine persönliche Einladung von Bundesumweltminister Klaus Töpfer nach Bonn. Ich sollte führende Persönlichkeiten aus der Umweltbewegung der DDR mitbringen, darunter waren Hannes Knapp, Lebrecht Jeschke und Matthias Platzeck. Die Fahrt dorthin wäre fast daran gescheitert, dass die Stasi die Reifen unseres Dienstfahrzeugs mit Nägeln präpariert hatte. Wir erreichten Bonn jedoch um Mitternacht und konnten tags darauf an einer Pressekonferenz teilnehmen. Es war eine fruchtbare Zusammenkunft mit den Spitzen der bundesdeutschen Umweltverbände. Danach sagte Klaus Töpfer zu mir: »Herr Succow, Sie müssen die Wissenschaft jetzt sein lassen und in die Politik gehen!«

Eine Woche darauf erreichte mich eine Einladung von Hans Reichelt, dem DDR-Minister für Umweltschutz und Wasserwirtschaft. Ein eigenes Naturschutzministerium, wie es die Bürgerbewegung forderte, könne aus Kostengründen nicht geschaffen werden, jedoch ein Stellvertreterbereich. So kam es also, dass ich im Januar 1990 »Stellvertretender Minister für Natur-, Umweltschutz und Wasserwirtschaft der DDR« und – auf meinen Wunsch hin – zuständig für Naturschutz und Landnutzungs-planung wurde. Die zweite Etage des Ministeriums, in der bislang die Staatssicherheit »regiert« hatte, war gerade geräumt geworden. Ich bekam eine Sekretärin, einen Kraftfahrer und die persönliche Empfehlung des Ministers: »Suchen Sie aus Ihrem Umfeld die -Fähigsten aus, denn Sie haben Kompetenz und -Glaubwürdigkeit.«

MF  In dieser Zeit gab es ein weiteres entscheidendes Möglichkeitsfenster, das du erkannt und genutzt hast …

MS  Ja. Als abzusehen war, dass es mit der DDR zu Ende ging, wussten wir, dass die Krise eine Chance war – unter anderem, um Biosphärenreservate zu schaffen. Mehrfache Versuche, Nationalparke auszuweisen, waren bislang abgelehnt worden – weil die Idee des Nationalparks aus den USA gekommen sei. Da ich in der Endphase der DDR als gewählter Abgeordneter Zugang zu -Militär- und Grenzgebieten hatte, sah ich mir die Staatsjagd-gebiete, die Truppenübungsplätze und die Grenzsicherungsräume von Hiddensee bis zur Rhön an. Viele bargen enormes öko-logisches Potenzial! In der Zwischenwendezeit gelang dann auf unser -Bestreben hin, was nie zuvor und wohl auch nie wieder -danach möglich gewesen wäre: In der letzten Sitzung der Modrow--Regierung im März 1990 wurden 11,5 Prozent der DDR-Fläche als Großschutzgebiete einstweilig gesichert. Das »Nationalparkprogramm« war geboren. In der Kürze der Zeit war es unter der nachfolgenden Regierung unter de Maizière möglich, mit dem letzten Minister-ratsbeschluss vor der Wiedervereinigung am 12. September 1990 4,5 Prozent der DDR-Fläche endgültig unter Naturschutz zu stellen. Das wurde dann in den Einigungs-vertrag übernommen. Bemerkenswert ist, dass alle neuen Bundes-länder später auch die restlichen einstweilig gesicherten Räume und -darüber hinaus noch einige weitere Gebiete endgültig unter Schutz -stellten!

MF  Mich beeindruckt, wie aufrecht du durch stürmische Zeiten gegangen bist! Du hast dich weder verbogen noch dich im Widerstand aufgerieben, sondern bist unbeirrt, klug und besonnen für das eingestanden, woran du geglaubt hast. Was hat dir den dazu nötigen Rückhalt gegeben?

MS  Das ist eine gute Frage. Vor allem waren das wohl die vertrauten Menschen in meinem Leben: Meine naturverbundene, tiefreligiöse Mutter, die einen starken Gerechtigkeitssinn hatte, seit sie als junge Frau bei einem Aufenthalt in Südafrika die Gräuel der Apartheid erlebt hatte; und mein Vater, der ein aufrechter Mensch war und den Faschismus als Untergangsszenario erkannt hatte, aber auch schnell die Doppelmoral des real existierenden Sozialismus durchschaute. Von den eingangs erwähnten Kretschmanns und dem Schriftsteller und Naturschützer Reimar Gilsenbach habe ich gelernt, dass Naturliebe und Menschenliebe zusammengehören. Und meine liebe Ulla, mit der ich bis zu ihrem Tod im vergangenen Herbst 54 Jahre verheiratet war, stand auch in schwierigen Situation immer zu mir, teilte meine Ideale und unterstützte mich in meiner gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Arbeit.

Abschließend muss ich sagen, dass ich unter den politischen Verwerfungen, die ich erlebte, weniger gelitten habe als unter der gegenwärtigen Ausbeutung der Erde. Aber aus der eigenen Fassungslosigkeit lässt sich auch Kraft schöpfen, wie Greta Thunberg und viele weitere engagierte junge Menschen es überzeugend -demonstrieren – das lässt mich trotz allem hoffen und weiter kämpfen!

MF  Hab herzlichen Dank, Michael, für die bewegenden Erzählungen aus deinem reichen Lebensbogen! //


Zum Bild: Das Gespräch mit Oya-Rat Michael Succow (81) wurde Anfang November in dessen Haus in Wackerow bei Greifswald just an jenem Küchentisch geführt, der in den vergangenen Jahrzehnten Schauplatz vieler Beratungen und Unterredungen zum Schutz alter Kulturlandschaften und der darin beheimateten Pflanzen, Tiere und Menschen gewesen ist. Danach ging es in den Garten (siehe Seite 26), der – zaunlos – in eine als Allmende gepflegte Streuobstwiese übergeht. Stolz zeigte Michael Oya-Redakteur Matthias Fersterer und Fotografin Annett Melzer den reich tragenden Mispelbaum und pries dessen Früchte an: »Nehmt euch Mispeln mit – wenn sie den ersten Frost abgekriegt haben, dann sind sie eine feine Beigabe im Apfelsaft!«

succow-stiftung.de


Michael Succow und Lebrecht Jeschke: Deutschlands Moore. Ihr Schicksal in unserer Kulturlandschaft, Natur+Text, 2022.

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